Gründen. Entwickeln. Wachsen: mit Beratung auf Augenhöhe.
Eine starke Gründung schafft die Basis für alles, was folgt. Deshalb denken wir von Beginn an über Rechtsform und Steuern hinaus: Businessplan, Finanzplanung, Förderungen und Finanzierung gehören ebenso dazu wie die Strukturen für zukünftiges Wachstum. Wir begleiten die weitere Entwicklung – vom Teamaufbau über neue Standorte und Betriebsstätten bis hin zur internationalen Expansion.
Was Sie von Anfang an bekommen
Die passende Rechtsform
GmbH, FlexCo oder Einzelunternehmen? Wir finden die Rechtsform, die zum Vorhaben und den Wachstumsplänen passt – mit Blick auf Business Model, Steuern, Haftung, Beteiligungen und Wachstumsstrategie.
Gründung ohne unnötige Kosten
Mit dem NeuFöG entfallen bei Neugründungen unter bestimmten Voraussetzungen verschiedene Gebühren und Abgaben. Wir unterstützen, damit diese Vorteile von Beginn an genutzt werden.
Umsatzsteuer richtig aufgesetzt
Kleinunternehmer oder Regelbesteuerung? Wir klären, welche Lösung zum Business passt – von UID und Vorsteuer bis zur Umsatzsteuer bei EU- und internationalen Geschäften. Damit Rechnungen, Meldungen und Steuerabgaben von Anfang an richtig laufen.
Zahlen, die vor Investoren bestehen
Von Beginn an liefert die Buchhaltung belastbare Zahlen zu Runway, Burn Rate und Liquidität – ergänzt durch ein professionelles Reporting für Investoren und Banken.
Typische Themen aus der Gründungspraxis
Umsatzsteuer & OSS
OSS-Meldungen, Reverse Charge, länderspezifische Steuerpflichten.
Amazon FBA & Marktplätze
FBA als Lager gilt als steuerpflichtige Präsenz. Wir regeln das sauber mit DATEV.
Shopify & Webshop-Systeme
Schnittstellen, Belegimport, automatische Verbuchung.
Wareneinsatz & Lager
Lagerbestand, Wareneinsatzquote, Deckungsbeitrag pro Produkt.
Zahlungsanbieter & Payment
Stripe, PayPal, Klarna und Co. sauber in der Buchhaltung abgebildet.
Internationalisierung
Expansion in neue Märkte steuerlich vorbereiten und begleiten.
Warum eine auf Gründung eingespielte Kanzlei den Unterschied macht
Gründungen brauchen mehr als klassische Steuerberatung. Durch laufende Gründungsprojekte kennen wir die Herausforderungen junger Unternehmen aus der Praxis – und bringen ein innovatives, unternehmerisches Mindset mit. Hands-on begleiten wir von den ersten Strukturen über neue Geschäftsmodelle bis zum Wachstum und sorgen dafür, dass Steuern, Zahlen und Strukturen mit dem Business Schritt halten.
- Rechtsform gewählt und Gründung beim Notar und im Firmenbuch begleitet
- NeuFöG-Bescheinigung ausgestellt, Gründungskosten steuerlich genutzt
- Umsatzsteuer eingerichtet, Vorsteuer auf Investitionen gesichert
- Cap Table gepflegt, Finanzierungsrunden und Wandeldarlehen begleitet
- Mitarbeiterbeteiligung sauber und steuerlich günstig aufgesetzt
- Forschungsprämie und Förderungen abgegrenzt und beantragt
Von Anfang an skalierbar aufgestellt
Mit dem Wachstum steigen auch die Anforderungen an Buchhaltung, Reporting und Finanzplanung. Wir schaffen frühzeitig klare Strukturen und digitale Prozesse, damit Ihre Zahlen jederzeit aussagekräftig und verlässlich sind – für Ihre eigenen Entscheidungen genauso wie für Banken, Investor und zukünftige Finanzierungsrunden.
✓ Digitale Buchhaltung & effiziente Prozesse
✓ Laufendes Reporting & relevante KPIs
✓ Budgetierung, Forecasts & Liquiditätsplanung
✓ Vorbereitung auf Banken & Investor
✓ Unterstützung bei Finanzierungsrunden
✓ Finanzunterlagen für Due Diligence
✓ Strukturen für Beteiligungen & Wachstum
✓ Laufendes finanzielles Sparring
Checkliste
Gründungs-Check: Ist alles bereit?
Zehn Punkte, die vor und kurz nach der Gründung sitzen sollten.
- Business Model und Finanzplanung ausgearbeitet
- Rechtsform gewählt und Gesellschaftsvertrag geprüft
- NeuFöG-Bescheinigung ausgestellt
- Vorgründungskosten dokumentiert
- Firmenbuch- und Finanzamtsanmeldung erledigt
- Umsatzsteuer und Kleinunternehmerfrage entschieden
- UID beantragt
- Sozialversicherung geklärt
- Buchhaltung und Rechnungstool aufgesetzt
- Cap Table angelegt
- Forschungsprämie und Förderungen geprüft
FAQs
Häufige Fragen von Gründerinnen und Gründern
Das hängt von Haftung, geplanter Finanzierung und der Frage ab, ob Sie Mitarbeiter oder Investoren beteiligen wollen. Als Einzelunternehmen gründen Sie schnell und günstig, haften aber persönlich. Die GmbH trennt Ihr Privatvermögen vom Unternehmen und ist bei Kapitalgebern gewohnt. Seit 2024 gibt es zusätzlich die FlexCo, die für Startups mit Beteiligungen gemacht ist. Wir rechnen die Varianten für Ihr Vorhaben durch, statt eine Standardantwort zu geben.
Die Flexible Kapitalgesellschaft ist eine seit 2024 verfügbare Rechtsform zwischen GmbH und AG. Sie erlaubt Unternehmenswert-Anteile, mit denen sich Mitarbeiter unkompliziert beteiligen lassen, und vereinfacht die Übertragung von Anteilen. Interessant ist sie vor allem für Startups, die Kapital aufnehmen und ein Team über Beteiligungen halten wollen. Ob sie in Ihrem Fall Vorteile bringt, sehen wir uns gemeinsam an.
Über das Neugründungs-Förderungsgesetz entfallen bei einer echten Neugründung mehrere Abgaben und Gebühren, darunter bestimmte Gerichts- und Firmenbuchgebühren sowie einige Lohnnebenkosten für die ersten angestellten Mitarbeiter in der Anfangsphase. Voraussetzung ist eine Bescheinigung, die vor der Gründung ausgestellt und bei den Behörden vorgelegt wird. Wir übernehmen die Bescheinigung und sorgen dafür, dass Sie die Entlastung nicht verpassen.
Ja. Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der geplanten Gründung stehen, etwa Beratung, Marktrecherche oder eine erste Ausstattung, können als Vorgründungskosten steuerlich berücksichtigt werden, wenn Sie sie belegen und der Bezug zum späteren Betrieb klar ist. Heben Sie diese Rechnungen also von Beginn an auf. Wir sagen Ihnen, was zählt, und ordnen die Belege richtig zu.
Als Kleinunternehmer bleiben Sie bis zu einer bestimmten Umsatzgrenze von der Umsatzsteuer befreit, weisen also keine aus und bekommen im Gegenzug keine Vorsteuer zurück. Wer am Anfang viel investiert oder überwiegend an Unternehmen verkauft, fährt mit der Regelbesteuerung oft besser, weil die Vorsteuer die Anschaffungen billiger macht. Wir rechnen beide Wege für Ihre Zahlen durch und stellen bei Bedarf den Antrag auf Regelbesteuerung.
Seit 2024 können junge Unternehmen Mitarbeitern Anteile geben, ohne dass sofort Lohnsteuer anfällt. Die Steuer wird auf den Zeitpunkt verschoben, an dem die Anteile verkauft werden, und ein großer Teil des Gewinns wird dann begünstigt besteuert. An das Modell sind Bedingungen geknüpft, etwa zur Größe und zum Alter des Unternehmens und zum Anteil, den ein Mitarbeiter halten darf. Wir prüfen, ob Sie die Voraussetzungen erfüllen, und setzen die Beteiligung sauber auf.
Ja, und gerade dann ist sie wertvoll. Die Forschungsprämie beträgt 14 Prozent der begünstigten Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen und wird vom Finanzamt ausbezahlt, auch in Verlustjahren. Für ein Startup ohne Umsatz ist das echtes Geld auf dem Konto statt nur ein Steuervorteil. Für die eigenbetriebliche Forschung braucht es ein Jahresgutachten der FFG. Wir grenzen Ihre Entwicklungstätigkeit ab und stellen den Antrag.
Ein Kapitalgeber will sehen, wie lange Ihr Geld reicht (Runway), wie schnell Sie es ausgeben (Burn Rate) und wie sich Umsatz und Kunden entwickeln. Dazu kommt ein sauberer Cap Table, der zeigt, wem welche Anteile gehören. Wenn diese Zahlen geordnet vorliegen, läuft die Due Diligence schneller und Sie wirken vorbereitet. Wir bauen dieses Reporting mit Ihnen auf, bevor die erste Runde ansteht.
Für die Gründung einer GmbH sind mindestens 10.000 € Stammkapital erforderlich, davon müssen mindestens 5.000 € bar eingezahlt werden. Hinzu kommen die eigentlichen Gründungskosten: Je nach Gesellschaftsvertrag liegen die Kosten für die Vertragserrichtung bei einer Ein-Personen-GmbH etwa zwischen 100 und 1.000 €, bei mehreren Gesellschafter in der Regel bei mindestens 2.000 €. Für die Firmenbucheintragung sind rund 450 € einzuplanen – bei Erfüllung der Voraussetzungen können diese Gebühren durch das NeuFöG entfallen. Wir berechnen vorab, welche Kosten im konkreten Gründungsfall tatsächlich entstehen.
Bei Gewerbetreibenden startet die SVS in der Regel mit der Gewerbeanmeldung. Neue Selbständige melden ihre Tätigkeit grundsätzlich innerhalb eines Monats. Da Beiträge anfangs oft vorläufig berechnet und später nachbemessen werden, planen wir mögliche Nachzahlungen von Beginn an mit ein.
Unsere Steuerberatung für Gründer und Startups basiert auf transparenten Pauschalen, die zur jeweiligen Unternehmensphase passen und mitwachsen. Auf Wunsch ist auch eine Abrechnung nach Stundensätzen möglich – abhängig von Leistung und Beratungsumfang. Die Zusammenarbeit und Buchhaltung laufen digital und effizient. Im kostenlosen Erstgespräch klären wir das Vorhaben und geben eine unverbindliche Einschätzung zu den Kosten für Gründung und laufende Steuerberatung.
Idee im Kopf? Im Erstgespräch beginnt der gemeinsame Weg zur Gründung.
Im kostenlosen Erstgespräch geht es darum, die Idee und das Vorhaben kennenzulernen, erste Gedanken auszutauschen und ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln. Darauf aufbauend zeigen wir die nächsten Schritte und begleiten den Weg in die Gründung.